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Kreis Düren

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Starkes Wachstum und klare Perspektiven

Die Enrichment Technology Company (ETC) entwickelt sich am Standort Jülich mit hoher Dynamik und richtet ihren Kurs auf weiteres Wachstum und Zukunftstechnologien aus. Das Unternehmen feierte jetzt sein 20-jähriges Be-stehen und blickt auf eine bemerkenswerte Entwicklung zurück: Seit 2021 ist die Zahl der Beschäftigten von knapp 200 auf rund 800 gestiegen – ein Weg, der sich in den kommenden Jahren fortsetzen soll.

ETC baut Unternehmen aus

Die Standortleitung in Jülich: Dr. Andreas Scholz (l.) und Stellvertreter Maurice Emunds.

ETC ist auf Zentrifugentechnologie spezialisiert, die vor allem für die Urananreicherung eingesetzt wird. Der Standort Jülich verfügt dabei über eine lange Tradition: Die Wurzeln reichen bis in die 1960er Jahre zurück. Heute fungiert er sowohl als Forschungs- und Entwicklungszentrum als auch als einer der wichtigsten Produktionsstandorte innerhalb der internationalen Unternehmensgruppe.

Standortleiter Dr. Andreas Scholz und sein Stellvertreter Maurice Emunds hoben beim Jubiläum die starke Entwicklung des Unternehmens hervor und unterstrichen die zentrale Rolle des Standorts für das weitere Wachstum. Betont wurde außerdem der weltweit steigenden Energiebedarf, vor allem auch durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz. Der Vorstand der ETC-Gruppe, Reinhard Hinterreither, bezeichnete es als Auftrag für das Unternehmen, weiter zu wachsen, „exzellent zu sein und Verantwortung zu übernehmen.“

In den vergangenen Jahren hat ETC umfangreich investiert, unter anderem in neue Büro- und Produktionsgebäude sowie moderne Fertigungsanlagen. Bis 2030 ist ein weiterer Ausbau der Kapazitäten geplant. Damit sollen zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen und die regionale Wirtschaft nachhaltig gestärkt werden.

Der Vorstand der ETC-Gruppe, Reinhard Hinterreither (r.) und Guillaume Dureau, Vorstandmitglied der französischen Orano und früherer CEO von ETC.

Landrat Ralf Nolten hob die besondere Stärke der Region hervor: „Wir sind ein Energiestandort mit einer hohen Dichte an akademischen Einrichtungen.“ Wichtig sei ein möglichst guter Transfer von der Forschung in die Praxis. Im Kreis sei der Anteil an produzierendem Gewerbe mit circa 30 Prozent vergleichsweise hoch. „Wir wissen um die Energiebedarfe dieser Unternehmen“, betonte der Landrat und sagte ETC weiterhin Unterstützung zu, etwa bei Antrags- und Genehmigungsverfahren. 

Auch Jülichs Bürgermeister Axel Fuchs betonte die enge Verbindung zwischen Unternehmen, Forschung und Region und sicherte Hilfe für die weitere Entwicklung zu.

Insgesamt betonen die Verantwortlichen die Rolle des Standorts Jülich als bedeutenden Innovations- und Beschäftigungsmotor – und sehen in der weiteren Entwicklung große Chancen für die Region.

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