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Kreis Düren

Treffen zu den Themen Integration, Diversität und Antidiskriminierung

Der Kreis Düren ist seit 2007 Mitglied des Arbeitskreises "Kommunaler Qualitätszirkel zur Integrationspolitik" und war in der vergangenen Woche für zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter Gastgeber.

"Diskriminierung hat bei uns und den Mitgliedern des Qualitätszirkels keinen Platz"

Rund 40 Migrationsexpertinnen und -experten aus ganz Deutschland trafen sich beim "Kommunalen Qualitätszirkel zur Integrationspolitik" im Kreis Düren und sprachen über aktuelle Herausforderungen, den Umgang mit Diversität und Auswirkungen internationaler Konflikte.

Der bundesweite Arbeitskreis ist ein Zusammenschluss aus über 30 Kommunen, überregionalen Gremien und Vertreterinnen sowie Vertretern aus Bundesbehörden, Universitäten, Stiftungen und Forschungseinrichtungen. In der vergangenen Woche fand ein zweitägiges Treffen im Kreishaus statt, bei dem sich die Migrationsexpertinnen und -experten intensiv austauschten. "Der Kreis Düren ist bunt, divers und stets offen für Vielfalt. Ich freue mich, dass wir dies auch bei dem kommunalen Qualitätszirkel zur Integrationspolitik deutlich machen können", sagte Kreisdezernentin Sybille Haußmann bei der Begrüßung der rund 40 Teilnehmenden. 

Weiter betonte sie: "Der Kreis Düren ist für Menschen mit unterschiedlichster Herkunft ein Zuhause – sowohl für Gastarbeiter, Kräfte in der Tourismusbranche, Kriegsflüchtlinge als auch für ausländische Fachkräfte. Jede und jeder soll sich wohl- und willkommen fühlen. Diskriminierung hat bei uns und den Mitgliedern des Qualitätszirkels keinen Platz. Umso wichtiger ist ein regelmäßiger Austausch, um eine gemeinsame sowie kommunale Integrationsarbeit leisten zu können.“ 

Gemeinsam wurden Empfehlungen für die kommunale Integrationsarbeit erarbeitet sowie formuliert. Es wurde unter anderem über Auswirkungen internationaler Konflikte auf kommunaler Ebene, aktuelle Herausforderungen, den Umgang mit Diversität und Antidiskriminierung sowie Feminismus in der Migrationsgesellschaft gesprochen. Außerdem gab es einen Besuch des Dürener Stadtmuseums, das sich der Aufarbeitung der jüngeren Migrationsgeschichte der Stadt widmet. 

Der Qualitätszirkel wird seit 2009 von der Landeshauptstadt Stuttgart koordiniert und trifft sich zweimal jährlich. Das Ziel des kommunalen Qualitätszirkels ist die Weiterentwicklung erfolgreicher Beispiele der Integrationsarbeit und deren bundesweite Zugänglichkeit für alle interessierten Kommunen.

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