Spenden für Geburtshilfestation gesucht
Ziel ist es, die gesundheitliche Situation von Schwangeren und Säuglingen zu verbessern und die Sterblichkeit zu reduzieren. Beim gemeinsamen Austausch informierte Seka Emmanuel Ayé, Vorsitzender der Kommune Assikoi, über den aktuellen Stand des Baus, der in wenigen Wochen abgeschlossen sein soll. Er und der mitgereiste Justin Botchi, Berater der Region La Mé, zeigten die herausfordernde Situation in der Region auf und hoben hervor, wie wichtig das Projekt für die Bürgerinnen und Bürger sei. Sie dankten für die Unterstützung aus dem Kreis Düren „und laden alle ein, sich weiterhin für dieses Projekt einzusetzen.“
Landrat Dr. Ralf Nolten betonte, wie derartige Projekte dazu beitragen, voneinander zu lernen und dass eine solche nachhaltige Verbesserung am besten dann gelingt, wenn alle gut und engagiert zusammenarbeiten. Die Koordinationsstelle für kommunale Entwicklungspolitik des Kreises Düren hat gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Kommune Assikoi, Assi Abel Botchi, Abgeordneter für die betroffene Region in Côte d'Ivoire, sowie Carlos Ayé, der aus Assikoi kommt und seit mehr als 20 Jahren im Kreis Düren lebt, das entwicklungspolitische Projekt koordiniert. Beratend unterstützen zudem Gesundheitsamt des Kreises Düren sowie das St. Marien-Hospital Düren-Birkesdorf das Vorhaben. Die Vereine „Ein Dach für Afrika“ und „Migranten bauen Brücken“ setzen sich seit vielen Jahren für die Umsetzung von Projekten ein. Aufgebaut werden konnten in La Mé bisher unter anderem verschiedene Ausbildungszentren, eine Futterproduktionsstätte sowie eine Halle für die Verarbeitung von Maniok. Das Austauschtreffen zeigte einmal mehr, dass die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten Kompetenzen gezielt bündelt, etwas bewirkt und die Gemeinschaft stärkt.
Für die medizinische Einrichtung der Geburtshilfestation sammelt der Kreis Düren Geld- und Sachspenden. Wer helfen möchte, kann auf das Konto Kreis Düren, IBAN: DE80 3955 0110 0000 3562 12, Sparkasse Düren, Verwendungszweck: Elfenbeinküste spenden. Gegenstände und Geräte aus dem medizinischen Bereich werden ebenfalls dringend benötigt. Diese können gebraucht sein, müssen aber funktionieren. Für Rückfragen zur Spendenabgabe steht Linus Adler (amt40kreis-duerende) zur Verfügung.
Weitere Infos zu dem Projekt, zu gesuchten Gegenständen, Spendenmöglichkeiten und der kommunalen Entwicklungshilfe gibt es unter www.kreis-dueren.de/cotedivoire (Öffnet in einem neuen Tab)

