Vielfältige Einsatz- und Forschungsmöglichkeiten
Dabei geht es darum, wie zum Beispiel Medikamente schnell dorthin gebracht werden, wo sie gebraucht werden. Oder wie Blutproben zügig zu einem Labor transportiert werden können – und zwar mit senkrecht startenden Drohnen und unbemannten Lufttaxis. Weitere Einsatzmöglichkeiten: Unterstützung von Rettungskräften zum Beispiel bei Hochwasserkatastrophen oder bei der Suche nach vermissten Personen.
Dieses Innovationsprojekt, für das am Dienstag, 17. März, der symbolische Erste Spatenstich vollzogen wurde, bringt zudem zahlreiche Arbeitsplätze in den Kreis. Für kleinere und mittlere Unternehmen sowie StartUps eröffnen sich Chancen für Kooperationen und Wachstum – auch das ein Ziel des Strukturwandels.
NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur und Verkehrsminister Oliver Krischer waren ebenso dabei, wie viele Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung. Das Projekt, das federführend von der RWTH Aachen betrieben wird, fördern Land und Bund mit 31,3 Millionen Euro. Der entsprechende Bescheid wurde heute übergeben und passenderweise mit einer Drohne eingeflogen. Gebaut werden auf dem rund vier Hektar großen Gelände unter anderem ein Operationscenter, ein Hangar und eine Prüfhalle.
Der Kreis Düren unterstützt, zum Beispiel durch seine Wirtschaftsförderung und bei Genehmigungsverfahren. Erste Test- und Forschungsaktivitäten sollen im CVM bereits Ende des Jahres möglich sein, auch wenn noch nicht alle Gebäude fertig sein werden.

