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Kreis Düren

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30 Jahre Engagement für Integration und Bildung

Mit einer Feierstunde hat der Förderverein des Kommunalen Integrationszentrums (KI) des Kreises Düren sein 30-jähriges Bestehen zelebriert. Gemeinsam mit Gästen aus Politik, Verwaltung, Schulen und Ehrenamt blickte der Verein auf drei Jahrzehnte erfolgreicher Integrationsarbeit zurück.

Zugang zu Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe

Die Feier war weit mehr als ein Rückblick auf drei Jahrzehnte Vereinsgeschichte. Sie war vor allem ein sichtbares Zeichen dafür, wie viele Menschen sich im Kreis Düren seit Jahren gemeinsam für Bildung, Chancengerechtigkeit und Integration einsetzen. Seit seiner Gründung verfolgt der Förderverein ein klares Ziel: Kindern und Jugendlichen mit Einwanderungsgeschichte den Zugang zu Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe zu erleichtern, vor allem über die Förderung von Sprache. Was vor 30 Jahren mit dem Engagement weniger Menschen begann, hat sich zu einem verlässlichen Netzwerk entwickelt, das heute zahlreiche Förderangebote im gesamten Kreisgebiet ermöglicht. Dem Verein gehören 92 Mitglieder an. 

„Wesentlich für die Integration ist die Bereitschaft, Menschen offen zu begegnen und sie in ihrer Persönlichkeit anzunehmen“, sagte Landrat Dr. Ralf Nolten. Er dankte allen, die sich für die Arbeit im Förderverein engagieren und damit dazu beitragen, dass „Menschen, die zu uns kommen, sich besser angenommen fühlen“. 

Der Vorsitzende des Vereins, Yousef Momen, betonte, wie vielfältig die Unterstützung für das Kommunale Integrationscenter des Kreises Düren inzwischen geworden ist. Neben zusätzlichen Deutschförderkursen für neu eingewanderte Kinder gehören Patenschaftsprojekte, die Unterstützung von Schülerinnen und Schülern in der beruflichen Ausbildung sowie individuelle Hilfen für junge Menschen zum festen Programm. „Wir müssen uns für alle Kinder und Jugendlichen einsetzen, egal, wo sie geboren sind“, unterstrich Yousef Momen.

Vertreter und Vertreterinnen aus Politik, Verwaltung und Ehrenamt feierten „30 Jahre Förderverein des Kommunalen Integrationscenters Kreis Düren“ im Kreishaus.

Miriam Weilbrenner, Fachreferentin im Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration, lobte den Verein und das KI unter der Leitung von Claudia Berschbach für das „starke Bildungsprojekt“. Ihren Dank gegenüber dem Förderverein sprach Linda Kasch-Banka, Leiterin des Amtes für Integration und Ausländerangelegenheiten des Kreises Düren, aus. „Wir brauchen Menschen, die sich trauen, sich für andere einzusetzen.“  

Dürens Bürgermeister Frank Peter Ullrich betonte, dass Integrationsarbeit dabei helfe, die Gesellschaft zusammenzuhalten. „Hoffentlich machen Sie Ihre Arbeit noch lange weiter“, rief er Förderverein und KI zu.

Als Gründungsmitglieder beziehungsweise für langjährige Verdienste im und um den Förderverein wurden geehrt: 

Ali Akhavan Sharif, Wilhelm Beckers, Doris  Brink, Joachim Hanke, Anke Harms, Sybille Haußmann, Anton Wilhelm Heithoff, Franz-Josef Hellwig, Heidrun Menzel, Yousef Momen, Ursula Otte, Christine Peters, Justus Peters, Dariusz Sabala, Ina Schoeller, Manfred Schroetter, Lambert Hermanns und Gerhard Bätz.  Die Auszeichnung des Vereinsvorsitzenden Yousef Momen nahm Schriftführer Erhard Kusch vor. 

Für die musikalische Unterhaltung sorgte ein Klarinetten-Trio und ein Geigen-Duo der Musikschule Düren.

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