Kostenloser Nahverkehr
Zum Internationalen Museumstag am Sonntag, 17. Mai, öffnen die Museen im Kreis Düren von 11 bis 17 Uhr bei freiem Eintritt und kostenlosem Pendlerverkehr wieder ihre Türen und präsentieren ein ausgefallenes Programm.
Auf alle Interessierten kommen spannende Angebote zu: Mitmachaktionen, Live-Musik, Märkte und vieles mehr. Es bietet sich die Gelegenheit, die Museen ganz anders zu erleben und Kunst neu zu entdecken. „Kulturarbeit ist enorm wichtig“, sagte Landrat Dr. Ralf Nolten bei der offiziellen Vorstellung des Programms im Kreishaus. „Die kulturellen Einrichtungen sind das Gesicht des Kreises Düren. Ich freue mich sehr auf dieses ausgesprochen facettenreiche Programm.“
Auf die Beine gestellt wird dieser Tag unter anderem vom Arbeitskreis der Museen im Kreis Düren, der seit mehr als 25 Jahren aktiv ist. „Museen sind nicht nur zum Anschauen, sondern auch zum Mitmachen da. Das zeigt sich insbesondere am Museumstag. Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung des Kreises Düren und der Rurtalbus und Rurtalbahn“, sagte Dr. Christoph Fischer, Sprecher des Arbeitskreises. Denn erneut bieten die Rurtalbus GmbH, die Rurtalbahn GmbH und go.Rheinland freie Fahrten innerhalb des Kreises Düren zu den Museen und zurück an. Auch die Sparkasse Düren unterstützt den Internationalen Museumstag im Kreisgebiet. Der Eintritt ist an diesem Tag in allen teilnehmenden Museen frei.
Für die Freifahrt im Kreis Düren wird der Aktions-Coupon, der als Fahrkarte für die gesamte Familie gilt, benötigt. Der Coupon zum kostenlosen Bus- und Bahnverkehr wird unter anderem auf www.kreis-dueren.de, in unterschiedlichen Medien und über die Museen veröffentlicht und kann einfach ausgeschnitten oder ausgedruckt und vorgezeigt werden. Das Ticket für die Familie wird dann in den Museen abgestempelt und gilt somit auch als Rückfahrticket.
Das ist das Programm
Das Leopold-Hoesch-Museum und Papiermuseum Düren präsentieren gemeinsam ein Programm von 10 bis 17 Uhr. Es wird DJ-Sets geben, Führungen (11 Uhr im LHM; 12 Uhr im PM), einen Offenen Workshop sowie einen Kurs zum traditionellen Papierschöpfen. Ergänzt wird das Programm durch Waffeln, Erdbeerkuchen, Hot Dogs und Getränke.
Im Burgenmuseum Nideggen dreht sich von 11 bis 17 Uhr alles um das Mittelalter, eine neue, spannende Ausstellung und altertümliche Instrumente. Geboten wird unter anderem eine Führung zum „Leben im Mittelalter“ um 11.30 Uhr sowie eine ganztägige Sonderausstellung zum „Eifelrennen 1922“. Wer möchte, kann mittelalterliche Instrumente entdecken und ihren Klängen lauschen.
Das Deutsche Glasmalereimuseum Linnich bietet einen Glasmarkt von 11 bis 17 Uhr an (auch schon am Samstag, 16. Mai). Es gibt drei Führungen um 11, 11.30 und 15 Uhr, und eine Demonstration zur Bleiverglasung. Live-Musik, eine Lesung der Autorin Britta Engelhardt aus ihrem Buch „Kunstsprung“ um 16 Uhr und Genussvolles runden das Programm ab.
Die Internationale Kunstakademie Heimbach öffnet von 12 bis 17 Uhr die Türen für die Besichtigung der Jacques-Tilly-Ausstellung „Unbequem“, die an diesem Tag zum letzten Mal zu sehen sein wird. In den Akademieräumen wird es verschiedene Kurse geben, bei denen man die Dozenten live erleben kann. Auch für Erfrischungen ist gesorgt.
Im Stadtmuseum Düren dreht sich alles um das Thema Armut. In der Ausstellung „Armut in Düren“ soll die Lebensrealität armer Menschen sichtbar werden. Wer möchte, kann mit einer Virtual-Reality-Brille einen noch umfassenderen Einblick erhalten.
Das LVR-Kulturhaus Landsynagoge Rödingen beschäftigt sich mit der Villa Buth. Es wird Vorträge und Führungen geben. Zudem stellen um 15.15 Uhr Schülerinnen und Schüler ihre Projekte vor. Darunter eine Podcast-Serie sowie die Stolpersteinverlegung.
Der Ton steht im Mittelpunkt beim Töpfereimuseum in Langerwehe, das am Museumstag ab 11 Uhr geöffnet hat. An diesem Tag wird die Ausstellung „In Ton geformt“ von Walter Dohmen eröffnet. Bekannt ist der Künstler mit seiner Druckgrafik und Malerei. Zu sehen ist außerdem die Dauerausstellung und es gibt Angebote in der Werkstatt.
Das Museum Zitadelle Jülich bietet Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit, das Museum und die eindrucksvolle Festungsanlage bei freiem Eintritt zu erkunden. Es gibt kostenfreie Führungen über die Wälle und in die verborgenen Kasematten der Festung.

