Inhalt anspringen

Kreis Düren

Für eine Ansicht der Seite in Einfacher Sprache, bitte den Button klicken.

„Kommunen am Limit“: Verwaltungsspitzen machen auf Finanzmisere aufmerksam

Die Spitzen der Kommunen aus dem Kreis Düren und der Landrat haben heute gemeinsam auf die prekäre Finanzlage der Gemeinden, Städte und des Kreises Düren aufmerksam gemacht. Passend zum bundesweiten Aktionstag „Kommunen am Limit“ setzten sie am Dürener Badesee ein kraftvolles Zeichen mit der Botschaft: die Kommunen benötigen dringend ein Rettungsboot, um nicht unterzugehen.

"Wir sind alle betroffen"

„Rettungsboot dringend benötigt“: Die Verwaltungsspitzen der Städte und Gemeinden sowie des Kreises haben am Gürzenicher Badesee auf die dramatisch schlechte Finanzsituation der Kommunen im Kreis Düren aufmerksam gemacht.

„Es ist ein sehr gutes Zeichen, dass wir heute hier mit der gesamten kommunalen Familie vor Ort sind und zeigen, dass wir die Aufgaben nicht mehr erfüllen können. Wir müssen von der Bundes- und Landesebene so ausgestattet werden, dass wir unseren Verpflichtungen nachkommen können. Und das geschieht seit langem nicht im ausreichenden Maß“, sagte Marion Schunck-Zenker (Linnich), Sprecherin der Bürgermeisterrunde im Kreis Düren.

Landrat Dr. Ralf Nolten betonte, die Kommunen seien über ihre Leistungsfähigkeit hinaus. Seit Ende der 1980er Jahre gebe es eine chronische Unterfinanzierung der Gemeinden, Städte und Kreise. „Wir sind alle betroffen von den Leistungsgesetzen, die uns Land und Bund auferlegen. Das Geld reicht nicht mehr. Wir sehen drastischen Kürzungen entgegen.“ 

Ursachen für die desolate Finanzlage sind unter anderem stark wegebrechenden Steuereinnahmen und drastisch steigende Sozialausgaben, unter anderem im Jugend- und Pflegebereich. Der heutige bundesweite Aktionstag „Kommunen am Limit“ soll genau auf diese Probleme aufmerksam machen – mit zahlreichen öffentlichkeitswirksamen Aktionen im ganzen Land.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • © Boris Zerwann, stock.adobe.com
  • Kreis Düren