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Kreis Düren

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Waldbrand im Hürtgenwald: Die Lage am Samstagmorgen (15.8.)

Nach der Lagebesprechung am frühen Samstagmorgen steht fest: Die Brandlage ist statisch, also unverändert. Das ist eine positive Nachricht, da sich der Brandherd in der Nacht nicht vergrößert hat. Die Lösch-Hubschrauber sind wieder im Einsatz und so wird das Feuer im Hürtgenwald weiter bekämpft.

1400 Kräfte im Einsatz

Inzwischen sind 1400 Kräfte im Einsatz. Darunter die Feuerwehr, Polizei, Bundeswehr, Hilfsorganisationen wie THW, Malteser, Johanniter und das Deutsche Rote Kreuz. Aber auch nach wie vor viele freiwillige Helfer, insbesondere Landwirte. Ziel ist, die Ausweitung des Feuers weiterhin zu verhindern. Die Einsatzkräfte bereiten sich darauf vor, dass im Laufe des Vormittags Wind aus Richtung Norden aufzieht. Wie sich das auf die Lage auswirkt, ist derzeit unklar. 

Die Anwohnerinnen und Anwohner aus den Ortsteilen Vossenack, Hürtgen, Kleinhau, Großhau und Simonskall werden aufgrund der anhaltenden Löscharbeiten dazu aufgerufen, sparsam mit Wasser umzugehen.

Die Evakuierung für den Ortsteil Gey wird weiterhin aus Sicherheitsgründen aufrechterhalten. Anlaufstelle für alle Betroffenen ist die Förderschule Athenée Royal in Düren, Rudolf-Diesel-Straße 19. Betroffene werden umgehend informiert, wenn sich an der Situation etwas ändert. 

Der Kreis Düren hat eine Hotline für besorgte Bürgerinnen und Bürger freigeschaltet. Dies dient unter anderem dazu, die Leitstelle des Kreises zu entlasten. Rufen Sie bitte zunächst hier an: 02421/221011999, wenn es sich nicht um einen akuten Notfall handelt. Erreichbarkeit: Samstag (15.8.) und Sonntag (16.8.) von 8 bis 18 Uhr.

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