Regeln werden kontrolliert
Eine aktuelle Gefahr durch den Waldbrand besteht nicht mehr. Es ist gelungen, Gey so zu sichern, dass Flammen nicht auf den Ort übergreifen können, so Landrat Dr. Ralf Nolten. Es besteht weiter eine leichte Geruchsbelästigung. Jedem ist freigestellt, noch heute in den Ort zurückzukommen.
Menschen, die in Krankenhäusern beziehungsweise Pflege- oder Senioreneinrichtungen untergebracht sind, werden morgen zur Rückführung kontaktiert.
Auf bestimmten Straßen dürfen keine Autos geparkt werden, damit gegebenenfalls auch weiterhin Einsatzfahrzeuge unbehindert fahren und arbeiten können. Diese sind: Broichstraße, Dürener Straße (von der Broichstraße bis zur B 399), Forststraße, Oberstraße, Bergstraße, Josef-Köller-Straße, Scheffensweg. Die Polizei wird die Einhaltung dieser Regelung rigoros kontrollieren.
„Wir bedanken uns ausdrücklich bei den Bewohnerinnen und Bewohnern von Gey für das Verständnis im Umgang mit dieser sehr schwierigen Situation“, betonten Landrat Dr. Nolten und Bürgermeister Stephan Cranen.
Insgesamt hat sich die Lage im Hürtgenwald deutlich entspannt, auch wenn der Waldbrand nicht komplett gelöscht ist. Die Flammen konnten an einer weiteren Ausbreitung gehindert werden und wurden entsprechend eingegrenzt. Noch an zwei Stellen gibt es eine sichtbare Flammenbildung, die weiter von den Rettungskräften bekämpft wird. Mittlerweile sind rund 1600 Kräfte im Einsatz; die Löscharbeiten werden auch in den weiteren Tagen noch anhalten.

