Neugier, Lernbereitschaft und der Wille, Verantwortung zu übernehmen
Als Elisa Nierbeck am 1. September 2013 ihr Duales Studium beim Kreis Düren begann, hätte sie sich wohl kaum vorstellen können, wo sie einmal stehen würde: Heute ist die 31-Jährige stellvertretende Leiterin des Amtes für Schule und Bildung. Dazwischen liegen jede Menge Neugier, Lernbereitschaft und der Wille, Verantwortung zu übernehmen. „Ich hatte große Lust auf das Thema Recht“, erzählt Elisa Nierbeck. Das Duale Studium zum Bachelor of Laws passte da sehr gut: Recht und Verwaltung miteinander verbinden, Praxiserfahrung sammeln und auch schon Geld verdienen. Nach drei Jahren war das Studium abgeschlossen. Doch für Elisa Nierbeck war damit längst nicht Schluss.
Es folgten Stationen in der Personalentwicklung und der Nachwuchsakquise. „Das Thema Personalentwicklung hat mir total Spaß gemacht“, sagt sie. Auswahlverfahren begleiten, neue Auszubildende gewinnen und Nachwuchskräfte bei ihren ersten Schritten unterstützen – bis 2021 blieb sie in diesem Bereich. Dann wollte sie weiter. Ihre nächste Station führte sie in die Digitalisierung. In der damaligen Stabsstelle arbeitete sie unter anderem am Prozessmanagement. Die verwaltungsuntypische Aufgabe hat sie gereizt und gleichzeitig bekam sie Einblicke in zahlreiche Ämter. Seit Januar 2024 ist Elisa Nierbeck im Amt für Schule und Bildung. Dort übernahm sie eine Sachgebietsleitung und wurde stellvertretende Amtsleiterin – mit gerade einmal 29 Jahren. „Das war ein riesiges Glück“, sagt sie heute.
Besonders schätzt sie, dass sie etwas bewirken kann: „Mir sind sinnstiftende Aufgaben wichtig. Im Amt für Schule und Bildung weiß ich, bei wem die Arbeit ankommt.“ Heute möchte sie gestalten, Verantwortung übernehmen und selbstwirksam sein. Und sie weiß: Ihr Weg ist ein gutes Beispiel dafür, welche vielseitigen Möglichkeiten eine Ausbildung oder ein Duales Studium beim Kreis Düren eröffnen kann.
Im August und September haben wieder zahlreiche junge Menschen ihre Ausbildung oder ihr Duales Studium beim Kreis, bei den Kreismäusen und beim Rettungsdienst Kreis Düren begonnen. Was sie mitbringen sollten? Für Elisa Nierbeck vor allem Neugier. Vielleicht beginnt für einige der neuen Kräfte nun eine ähnliche Geschichte.

