Verlässlich und verantwortungsvoll
Daher wurde sie gebührend vom Kollegium, Schülerinnen und Schülern, Bezirksregierung und Landrat Dr. Ralf Nolten verabschiedet.
„Sie waren ein Geschenk für die Schule und den Kreis Düren“, sagte Landrat Ralf Nolten. „Ihre konzentrierte, ruhige und teamorientierte Art, an den Themen zu arbeiten, zeichnet Sie aus. Ihr Wirken wird noch lange Einfluss haben, denn für den Neubau des Berufskollegs in Bahnhofnähe haben Sie mit Ihre Expertise beigetragen.“
Die studierte Diplomwirtin aus Köln hat im März 2019 die Schulleitung übernommen, kurz vor der Coronapandemie mit Distanzunterricht und Abstandsregeln. „Auf Sie kann man sich verlassen. Ich danke Ihnen von Herzen für Ihr Engagement, Ihr hohes Verantwortungsbewusstsein und Ihr pragmatisches Handeln“, sagte Dorothea Scherer, zuständige Schuldezernentin der Bezirksregierung Köln. In Krisensituationen sei Kerstin Rutwalt-Berger eine wichtige und belastbare Instanz. 2022 gab es ein weiteres Ereignis, das so schnell nicht vergessen wird: Eine anonyme Drohung gegen die Schule; die einen Großeinsatz der Polizei zur Folge hatte. Zu Schaden kam dabei glücklicherweise niemand.
Das Nelly-Pütz-Berufskolleg hat eine konstante Zahl von rund 1200 Schülerinnen-und-Schülern. Unterrichtet wird in den Schwerpunktbereichen Pädagogik, Pflege und Gastronomie. Von der beruflichen Vorbereitung bis zum Abitur bietet das Berufskolleg verschiedenen Möglichkeiten und Abschlüsse an.
Die Vertreterinnen der Schülerschaft bedankten sich in einer emotionalen Rede ebenfalls bei Kerstin Rutwalt-Berger für ihre offene Art. Die Kolleginnen und Kollegen in der Schulleitung und Lehrerschaft führten zuvor Sketche auf, sangen für sie und präsentierten humorvolle Einblicke in die vergangenen Jahre. Anerkennende Worte fanden auch die Kollegen der anderen drei Berufskollegs des Kreises Düren, für die Kerstin Rutwalt-Berger als Sprecherin tätig war. Zum Abschluss der Feierstunde vor rund 200 Gästen sagte sie: „Ich bin sehr gerührt und freue mich enorm. Ich verbinde mit jedem einzelnen, der heute hier ist, nur Gutes. Danke an alle. Es war mir eine Ehre, mit euch zu arbeiten.“

