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Kreis Düren

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Erster Sozialraumbericht des Kreises Düren veröffentlicht

Der Kreis Düren schafft mit dem erstem Sozialraumbericht, der nun veröffentlicht ist, eine Grundlage für eine zukunftsorientierte Sozialplanung, die sich an den Bedarfen direkt vor Ort orientiert. Der Bericht gibt einen umfassenden Überblick über die demografischen und sozialen Rahmenbedingungen im Kreisgebiet und legt dabei einen besonderen Schwerpunkt auf Kinder, Jugendliche und Familien.

Angebote können so zielgerichteter auf- und ausgebaut werden

Jugendamtsleiter Georg Becker, Sozialplanerin Nadja Heiliger, Landrat Dr. Ralf Nolten und Dezernentin Elke Ricken-Melchert bei der Vorstellung des ersten Sozialraumberichts (v.l.).

Ziel ist es, soziale Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, Bedarfe genau zu analysieren und daraus passende Maßnahmen und Angebote abzuleiten. Der Kreistag hatte 2019 den Prozess zur Entwicklung einer integrierten und strategischen Sozialplanung angestoßen. Der fertige Bericht wurde nun beschlossen. 

103 Sozialräume wurden in den 15 kreisangehörigen Kommunen festgelegt. „Der Bericht bildet eine wichtige Datengrundlage, um soziale Entwicklungen im Kreis Düren besser zu verstehen und die Angebote weiterzuentwickeln. Der Anspruch ist es, Teilhabe zu ermöglichen und Chancengerechtigkeit aktiv zu gestalten“, sagt Nadja Heiliger vom Kreisjugendamt, die das Projekt federführend betreut. Dabei werden unter anderem demografische Entwicklungen, soziale Herausforderungen, vorhandene Ressourcen und die bestehende soziale Infrastruktur betrachtet.

Die Erkenntnisse aus dem Bericht können beispielsweise dazu beitragen, Beratungs- und Unterstützungsangebote zielgerichteter auf- und auszubauen. Landrat Dr. Ralf Nolten bedankte sich bei allen Beteiligten für die Arbeit, die dahintersteckt. „Der Sozialraumbericht zeigt auf, welche Stärken und Potenziale in unseren Städten und Gemeinden liegen und wie wir gemeinsam daran arbeiten können, Teilhabe für alle zu verbessern.“ Vielfalt sei die große Stärke des Kreises Düren, betonen auch die Dezernentin für Jugend und Soziales Elke Ricken-Melchert und Jugendamtsleiter Georg Becker bei der Vorstellung des Berichts. Sie betonen die gute und enge Zusammenarbeit im Initiativkreis Sozialplanung, in dem Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Kreis- und Kommunalverwaltung sowie der Freien Wohlfahrtspflege mitgewirkt haben. 

Die Sozialplanung wird im Amt für Kinder, Jugend und Familie des Kreises Düren fortgeführt. Fachlich wird der Kreis auch über die bisherige Projektlaufzeit hinaus durch die Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung (G.I.B.) unterstützt. Weitere Infos gibt es auch unter: www.kreis-dueren.de/sozialplanung (Öffnet in einem neuen Tab)  

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