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Kreis Düren

Eine Tour in Richtung Zukunft - Teil I

Der erste Wasserstoff-Bus ist zu Testzwecken bereits im Juli im Kreis Düren unterwegs gewesen. Das Vorführfahrzeug, das vom portugiesischen Hersteller CaetanoBus für Messfahrten zur Verfügung gestellt wurde, hat vier wichtige Stationen angefahren, die allesamt einen Bezug zum Thema Wasserstoff haben.

Ein einzigartiges Projekt

An dieser Stelle wird die kombinierte Werkstatt für Wasserstoff-Busse und -Bahnen entstehen.

Diesen spannenden und innovativen Weg zeichnen wir nun nach. Beginnen möchten wir mit Station 1 – dem Nordbahnhof. Doch was hat der eigentlich mit Wasserstoff zu tun?

Startpunkt war die Kreisverwaltung Düren. An der Bismarckstraße wartete der Bus bereits auf seine Fahrgäste. Mit an Bord: Landrat Wolfgang Spelthahn, die Geschäftsführer der Rurtalbus GmbH, Nik Asbach und Jan-Oliver Mau, die Vertreter des Wasserstoff-Teams des Kreises Düren Anne Schüssler, Frank Burkard und Marius Richter und Kreistagsmitglied Hubert Antons. Landrat Wolfgang Spelthahn hat es sich nicht nehmen lassen, die erste Testfahrt der Rurtalbus GmbH zu begleiten, um das Zukunftsmodell Wasserstoff-Bus selbst genauestens unter die Lupe zu nehmen. Dem Bus, der auf den ersten Blick aussieht wie ein ganz gewöhnlicher Bus, merkt der Fahrgast natürlich nicht an, dass er mit Wasserstoff betankt wird. Dennoch schleicht sich bei den ersten Metern auf der Straße das Gefühl ein, dass diese Fahrt gut fürs Klima ist. 

Das erste Ziel der Tour ist schon bald erreicht. Die Fahrzeuge haben zwar eine Wasserstoffkapazität von insgesamt 37,5 kg, womit eine Reichweite von 300 bis 400 Kilometer in Abhängigkeit von der Außentemperatur erreicht werden kann. So weit fahren musste der Bus allerdings erst mal nicht. Denn der erste Stopp ist der Nordbahnhof, nur wenige Fahrminuten von der Kreisverwaltung entfernt.

30.000 Quadratmeter

Dort, wo derzeit noch eine Brachlandschaft zu sehen ist, entsteht etwas Einzigartiges. "Die Beteiligungsgesellschaft des Kreises Düren hat den Nordbahnhof käuflich erworben. Das sind 30.000 Quadratmeter, auf denen die kombinierte Werkstatt für Wasserstoff-Busse und –Bahnen entstehen soll", sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Das Betriebsgelände wird also von der Distelrather Straße dorthin verlegt und ermöglicht so eine bestmögliche Logistik, die Herbert Häner, Geschäftsführer der Rurtalbahn GmbH vor Ort erläuterte. Die Vorbereitungen laufen bereits, Förderanträge wurden auf den Weg gebracht. Die ersten beiden Wasserstoff-Busse sollen im Dezember 2021 geliefert werden, weitere drei folgen im Januar 2022. Diese Entwicklung fügt sich in das Wasserstoff-Konzept des Kreises Düren. Mittelfristig wird der gesamte Busverkehr auf Wasserstoff-Antrieb umgestellt. Jedes Jahr kommen nun fünf H2-Busse hinzu. 2026 soll das gesamte Schienennetz umgestellt werden, eine erste Politphase beginnt bereits in 2023. Ein großes, ein innovatives Projekt. Und es geht noch weiter, denn auch die zweite Station der Wasserstoff-Tour ist vielversprechend…

 

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